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Wandern im UNESCO Welterbegebiet
oberes Mittelrheintal

Der Mittelrhein mit seinen Burgen, weltbekannten Weinbergslagen und waldreichen Seitentälern zählt zu den schönsten und abwechslungsreichsten Wandergebieten Deutschlands.
Entdecken Sie die geschichtsträchtige Region entlang der Loreley-Burgenstraße mit ihren Städten und Dörfern und staunen Sie über die Naturschönheiten dieser einzigartigen Kulturlandschaft:

Rheinsteig
320 km Wandern auf hohem Niveau! Zwischen Bonn, Koblenz und Wiesbaden führt der Rheinsteig rechtsrheinisch auf überwiegend schmalen Wegen und anspruchsvollen Steigen bergauf und bergab zu Wäldern, Weinbergen und spektakulären Ausblicken.

Die schönste und spektakulärste Route führt durch das Sagenland der Loreley; von Kestert über Patersberg mit dem „Drei-Burgen-Blick“, St. Goarshausen und Dörscheid nach Kaub.
Bücher: „Abenteuer Rheinsteig“ 12,80 € und „Wandertouren Rheinsteig“12,95 €
Flyer: „Wandern auf hohem Niveau“ bei der Touristikgemeinschaft Loreley-Burgenstraße erhältlich




 

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Rhein-Burgen-Wanderweg
Der Rhein-Burgen-Wanderweg erschließt das UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal, linksrheinisch von Bingen bis Koblenz und rechtsrheinisch, (überwiegend identisch mit dem Verlauf des Rheinsteiges) von Rüdesheim bis Koblenz. Der Weg führt durch eine beeindruckende Naturlandschaft; insgesamt ca. 220 km anspruchvoller Wanderspaß.
Das Buch "Rheinburgenweg" ist bei der Touristikgemeinschaft Loreley-Burgenstraße für 12,95 Euro erhältlich.

Wandertipp I:
Naturschutzgebiet Loreley/Rheinhänge

Start in Kaub, über Dörscheid – Schwedenschanze – Rossstein – Urbachtal – Bornich – Siedlung Leiselfeld – Spitznack – Weinlehrpfad- Loreley nach St. Goarshausen. Auch in entgegen gesetzter Richtung zu erwandern. Rückfahrt mit Bahn oder Schiff. 17 km, anspruchsvolle Wanderung in ca. 5 Std. Gehzeit;
Sehenswert in Kaub: Blüchermuseum und Denkmal, Metzgergasse, die Burgen Gutenfels und die Pfalzgrafenstein auf einer Insel im Rhein gelegen.
Sehenswert in St. Goarshausen: Historische Altstadt mit Altem Rathaus u. Stadt-Turm, Burg Katz, die Loreley mit dem Besucherzentrum und der Freilichtbühne.

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Wandertipp II:
Bergbau- und Landschaftspfad von Ehrenthal nach Wellmich
Die heute verbuschten und teilweise bewaldeten Steilhänge verraten kaum etwas über die Bergbaugeschichte dieser Region. Nur noch vereinzelt sind an manchen Stellen Gesteinshalden und aufgelassene Weinberge zu sehen. Die Natur hat sich hier in den letzten Jahrzehnten die „Landschaft wieder zurückgeholt.“ 1769 wurde oberhalb von Ehrenthal die „Sachsenhäuser Grube“ eröffnet, wo bis Mitte des letzten Jahrhunderts Erze abgebaut wurden. Der „Augustusstollen“, ein 136m tiefer Stollen unter dem Rhein hindurch schuf die Verbindung mit der linksrheinisch gelegenen Aufbereitungsanlage „Prinzenstein“.  Entlang des Bergbau- und Landschaftspfades erklären 33 Infotafeln mit Fotos die ehemalige Bergbaugeschichte im Mittelrheintal, das Klima und die Erdgeschichte. Der Besucher wird über die vorhandene Flora und Fauna, wie z. B. heimische Orchideen und die hier lebenden Smaragdeidechsen ausführlich informiert. Der Weg beginnt in Ehrenthal und führt gleich hinter den Einsenbahngleisen auf einem schmalen Pfad bergauf. Vorbei an der Schutzhütte „Sachsenhäuser Feld“ in der Gemarkung Prath, über Felder u. Wiesen und dem im Wald verborgen alten Pulverturm. Mit herrlichem Blick auf die Burg Maus führt der Weg dann in Serpentinen hinab nach Wellmich. Der Rückweg erfolgt auf dem Bürgersteig entlang der B 42 nach Ehrenthal. Wanderstrecke insgesamt ca. 6-8 km
Sehenswert in Wellmich: Pfarrkirche St. Martin erstmals 1042 urkundlich erwähnt, mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Die Burg Maus mit Adler u. Falkenhof.

Info: die neu erschienene Broschüre "Bergbau im Bannkreis der Loreley" gibt ausführliche Informationen zu diesem Thema und ist erhältlich bei der Touristinformation Tel. 06771/910-0, Kosten: 3,50 Euro zzgl. Porto bei Versand.

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Wandertipp III:
Durch die wildromantische Pulsbachklamm nach Kestert

An der B 42 (Parkmöglichkeit am unbefestigten Rheinufer) in Höhe des Klärwerkes bei Kestert beginnt der Wanderweg in die Pulsbachklamm. Ein steiler Anstieg führt entlang des Pulsbaches über bemooste Felsen hinein in den Sachsenhäuser Wald. Etwas unheimlich sind die Schluchten, die sich in Felsspalten gegraben haben. Eine Sage erzählt, dass sich hier im 30-jährigen Krieg die Bürger aus Kestert in einer geheimnisvollen Höhle vor den angreifenden Schweden versteckt hielten. Am Eingang der Höhle weist heute noch ein Hinweisschild auf die Ballade „Datt well Weivche“ –Das wilde Weib- hin, welches die Kesterter an die Feinde verraten haben soll. Sie folgen dem Pfad und erreichen nun den Rheinsteig. Dieser verläuft durch den Wald und über ein herrliches Hochplateau in Richtung Oberkestert. Von hier geht es der Beschilderung nach zum Aussichtspunkt „Rheinburgenblick“. Der Abstieg nach Kestert erfolgt über einen asphaltierten Weg. *
In Kestert entlang der Rheinpromenade auf dem Rad/Gehweg zurück zum Ausgangspunkt.
*Wer noch genügend Kondition hat, sollte von dem asphaltierten Weg rechts auf den Rheinsteig abbiegen und den Anstieg auf die Hindenburghöhe wagen. Ein grandioser Ausblick auf das Rheintal und die „Feindlichen Brüder“ belohnt die kleine Anstrengung.

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Wandertipp IV:
Durch den „Freistaat-Flaschenhals“ -
Auch ab Weisel oder Sauerthal zu erwandern!
Ab Kaub wandern Sie über die Adolfstraße den asphaltierten Weg durch das Volkenbachtal hinauf bis zur Weggabelung. Hier treffen sich die Wanderwege aus Richtung Weisel und Sauerthal.
Sie halten sich rechts und folgen der Wegbeschilderung . Dann wandern Sie über den „Rheingauer Gebückwanderweg“ durch das Retzbachtal hinunter bis kurz vor den Ort Lorchhausen. Hier biegen Sie rechts ab auf den Rheinsteig und Burgen-Wanderweg, der im „Niedertal“ die Grenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz passiert. Hinweisschilder bei einer Sitzgruppe weisen darauf hin, dass Sie sich im legendären  „Freistaat Flaschenhals“ befinden. Entlang herrlicher Aussichtspunkte folgen Sie der Beschilderung des Rheinsteigs bis zum Ausgangsort nach Kaub.
Info: Flyer FREISTAAT FLASCHENHALS 1919-1923
und
www.freistaat-flaschenhals.de

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„Auf und Ab zur Loreley“
„Viele Wege führen nach Rom“, ebenso zur Loreley!
Gleich drei Varianten stellen wir Ihnen ab St. Goarshausen zur Wahl:
Mit Blick auf die beflaggte Loreley laufen Sie in südliche Richtung. Lohnenswert ist ein Abstecher durch die historische Altstadt. Ab dem Stadt-Turm gehen Sie auf dem Bürgersteig entlang der B 42. Vor uns liegt der so genannte „Winterhafen“ in dem sich in früheren Jahren, als der Rhein noch keine tiefe Fahrrinne hatte, die Schiffe bei Eisgang und Hochwasser in Sicherheit brachten. Auf der Hafenmole steht die aus Bronze gegossene Loreleystatue. Sie wurde vom der Künstlerin Natascha Alexandrova Prinzessin Jusopov erschaffen und 1983 der Stadt St. Goarshausen geschenkt. Ihr Wunsch war es, dass die Statue genau an dieser Stelle im Rhein stehen soll. In Höhe des Hafens beginnt auf der linken Straßenseite der Treppenweg auf die Loreley. Nach etwa 400 Stufen erreichen Sie das Loreley-Plateau. Von hier aus gehen Sie zum Loreley-Besucherzentrum um über den Rheinsteig zurück nach St. Goarshausen zu wandern.
Gehzeit ca. 2 Std.
Sehenswertes an der Wegstrecke:
Uhrenmuseum am Marktplatz, Altes Rathaus in der Historischen Altstadt, Stadt-Turm mit Heimatmuseum, Info-Tafel zur „Warschau“ (Schiffampel), Loreley-Statue auf der Hafenmole, Aussichtspunkt auf der Loreley, Loreley-Besucherzentrum mit 3D-Film, Loreley-Freilichtbühne, Außenansicht der Burg Katz.

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Ab Marktplatz beginnt hinter der Bahnunterführung rechts zwischen den Häusern der Fußweg zur Burg Katz. Folgen Sie der „Rheinsteig“ -Beschilderung. Die Burg „Neukatzenelnbogen“, im Volksmund „Katz“ genannt wurde 1371 von Graf Wilhelm II. von Katzenelnbogen zur Sicherung der Ober- und Niedergrafschaft erbaut. Heute ist die Burg in japanischem Privatbesitz und daher leider nicht zu besichtigen. Vorbei am Burgtor erreichen Sie nach kurzem Anstieg einen herrlichen Aussichtspunkt mit Blick auf die beiden Schwesterstädte St. Goarshausen und St. Goar. Oberhalb St. Goar thront die imposante Burg Rheinfels, in weiter Ferne sieht man die Burg Maus über dem Ort Wellmich. Weiter auf dem „Rheinsteig“ führt der Weg durch den Ortsteil Heide. Gehen Sie entlang der Straße „Loreleyring“ bis zum letzten Haus. Von dort durch ein kleines Wäldchen über Wiesen und Felder zum Besucherzentrum auf der Loreley. Ein Besuch der Ausstellung mit dem Thema „Loreley“ und den 3-D-Film zum UNESCO Welterbe oberes Mittelrheintal sollte man nicht versäumen! Vorbei an der Loreley-Freilichtbühne führt der Wanderweg zum Treppenaufgang auf die Loreley-Spitze. Der Rückweg nach St. Goarshausen kann über den Treppenweg erfolgen.
Sehenswertes an der Wegstrecke:
Außenansicht der Burg Katz, Loreley-Besucherzentrum mit 3D-Film, Loreley-Freilichtbühne, Aussichtspunkt auf der Loreley, Loreley-Statue auf der Hafenmole, Stadt-Turm mit Heimatmuseum, Altes Rathaus in der Historischen Altstadt, Uhrenmuseum am Marktplatz.

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In südlicher Richtung führt Sie nach dem Ortsausgang der Weg unter einer Bahnunterführung hindurch auf einem schmalen und steilen Wanderpfad zur Loreley. Über brachliegende Weinbergpfade und durch ein Wäldchen erreicht man die Weinberge des „Bornicher Elg“. Weiter führt uns der Weg über einen kurzen Anstieg bis zu einem Wegweiser. Von dort folgen Sie der Beschilderung „Rheinsteig“ rechts ab, durch Felder und Wiesen bis zum Loreley-Besucherzentrum. Von hier aus sind es noch ca. 5 Minuten bis zum Aussichtsplateau auf der Loreley. Der kürzere Rückweg führt über den Treppenweg hinunter zur B 42 und von dort über den Bürgersteig in die Stadt. Alternativ dazu gehen Sie wieder zum Besucherzentrum zurück, um von da aus über den „Rheinsteig“ durch den Ortsteil Heide, entlang der Burg Katz nach St. Goarshausen zu wandern.
Interessantes und Sehenswertes an der Wegstrecke:
„Weinberge im Elg“ Hier wird von der Winzergenossenschaft- Loreley ein typischer Riesling als „Naturschutzwein“ gelesen. Die Flaschen dieses Weines zieren ein jährlich neu entworfenes Etikett auf dem auf die heimische Flora und Fauna hingewiesen wird.
Loreley-Besucherzentrum mit 3D-Film, Loreley-Freilichtbühne, Aussichtspunkt auf der Loreley

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Rundwanderung „Weinlehrpfad“
Start am Besucherzentrum auf der Loreley. Von hier aus laufen Sie über den Parkplatz durch das Ausgangstor und sehen auf der anderen Straßenseite einen aufgestellten Faßboden mit der Aufschrift „Weinlehrpfad“. Diesem Weg folgen Sie. Nach kurzer Zeit erreichen Sie die Weinberglage „Loreley-Edel“. Am Wegrand erhalten Sie auf 20 Tafeln Auskunft über den Steillagenweinbau, die verschieden Rebsorten und die Arbeit der Winzer im Weinberg. Von hier aus wird der Wanderer mit einem grandiosen Blick auf die Loreley und das enge Rheintal belohnt. Der asphaltierte Weg führt entlang einer großen Schutzhütte hinunter in Richtung Rheintal. Nach einer Rechtskurve kommt bald ein naturbelassener Wanderweg. Dieser führt ansteigend zum Ausgangpunkt zurück. Dauer ca. 1 Std.
Interessantes an der Wegstrecke:
Von Mai bis November ist findet jeden 1. Sonntag im Monat eine öffentliche Weinverkostung im Weinlehrpfad durch die Winzergenossenschaft Loreley-Bornich statt.

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"FEST der FLIEGENDEN
BRÜCKE"

Ostermontag, 9.4.2012
von 11 bis 18 Uhr.
Ostermarkt mit Musik
und Rahmenprogramm
in St. Goarshausen
und St. Goar.

Samstag, 04 Februar 2012
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(C) 2012 Loreley Burgenstraße - Touristik im Mittelrheintal
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