Loreley Felsen

Sagenhaftes Erlebnis

Ein Märchen aus uralten Zeiten

Sagen & Mythen ranken sich um das Tal der Loreley. Weltbekannt wurde der Felsen durch das Loreleylied von Heinrich Heine mit der melancholischen Melodie von Friedrich Silcher.

Rheinsteig und Loreley Extratour

Rheinsteig

Wandern auf dem Rheinsteig

Der prämierte Wanderweg Rheinsteig bieten besonderen Wandergenuss. Viele lohnenswerte Tageswanderungen und Rundwanderwege ergänzen den Wandergenuß

Sauerburg VG Loreley

Burgen & Schlösser

Im Sagenland der Loreley

Die einzigartige Kultur- und Naturlandschaft im UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal hat viel zu bieten. Entdecken Sie allein in der Verbandsgemeinde Loreley dreizehn Burgen, Schlösser und Burgruinen.

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Regionale Identität

Neben dem Rheinischen Sauerbraten, den es in der gesamten Region gibt, wurde der Lachs, oder auch Salm vorwiegend in der Region des UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal gefangen. In verschiedenen Abschnitten am Mittelrhein u.a. in St. Goarshausen und Braubach wurde bis ins 19. Jahrhundert Salmfang betrieben.

In diversen Geschichten aus der Region spielt der Rheinsalm eine große Rolle und wird auch in Reiseberichten wie dem Baedeker Reiseführer von 1852 als der Beste gelobt. Dieser Salm soll nun für die Region Loreley als das Sagenmahl auf jeder Speisekarte zu finden sein. Eine kurze Anekdote zum Salmfang umrandet das Mahl.

Delikatesse Rheinsalm

„Na, Kättche,“ ruft der Phillip laut über den Platz am Bahnhof, „hotter widder en Salme gefange?“ – „Jo“ sagt das Mädchen. Er: „Wieviel wiet er dann?“ „Zwanzig Pund“ ist die Antwort. Dabei ist der Fisch wohl doppelt so schwer. Der Vater hat ihn die Nacht voller Freude an der Loreley ins Boot geholt und nun trägt ihn das starke Mädchen ins Bahnhofsgebäude. „Brauchst doch nit so über die Gass zu schreie. Die arme Fischer müsse genug Steuer zahle, ich bringn nach Wiesbade.“ 1)

Solche Zwiegespräche gab es wohl gelegentlich im 19. Jahrhundert. Sehr detaillierte Aufzeichnungen über Fangquoten belegen zum Beispiel für den 3. April 1873, dass die Brüder Phillip und Adam Klein in einer Nacht 20 Stück Salmen mit einem Gesamtgewicht von 500 Pfund fingen und dafür 1.500 Mark erzielten. 2)

Der Eingriff des Menschen in die natürlichen Abläufe führte 1936 zum Ende des Salmfangs. Umso wertvoller die Auflage des Programms „Lachs 2000“ durch die Internationale Kommission zum Schutze des Rheins mit dem Erfolg: Der Salm ist wieder im Rhein

In der Altstadt von St. Goarshausen erinnert seit 2012 die Bronzefigur Ernst der Salmfischer der Künstlerin Jutta Reiss an diesen ausgestorbenen Berufsstand. Gastronomen und Touristiker im Welterbe Oberes Mittelrheintal ergreifen jetzt die Initiative und nehmen den Salm (sprich Lachs) wieder auf ihre Speisekarte und leisten damit einen zukunftsfähgen Beitrag zur regionalen und traditionellen Küche.

 

1) Rheinfels Heimatblätter für Mittelrhein und Vorderhunsrück 1929 Ludwig Nies St. Goarshausen
2) Chronik der Stadt St. Goarshausen 1940 Jörg Ritzel