Kleinere Reparaturen am Fahrrad, aber auch an Kinderwagen, Skateboards oder Rollstühlen können inzwischen an 33 ADAC Radservice-Stationen in Rheinland-Pfalz direkt behoben werden. Die Nutzung ist unabhängig von einer ADAC Mitgliedschaft rund um die Uhr für alle möglich.
„Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad in ihrer Freizeit oder für den Weg zur Arbeit. Der ADAC trägt diesem Mobilitätswandel Rechnung und bietet neue Services an“, sagt Christian Schmidt, Leiter Mobilität und Umwelt beim ADAC Mittelrhein. „Der Loreleyfelsen ist einer der meistbesuchten touristischen Hotspots im Land und wird gerne auch mit dem Fahrrad erkundet“, sagt Ullrike Dallmann, Geschäftsführerin der Loreley-Touristik GmbH. „Der Legende nach sollen an diesem mystischen Ort einst Bootsfahrer gestrandet sein. Die Radservice-Station hilft, dass künftig Radfahrende hier nicht stranden müssen.“
Zur Ausstattung der Station gehören eine Aufhängevorrichtung für Fahrräder, eine Luftpumpe sowie gängiges Werkzeug wie Reifenheber, Schraubendreher, Rollgabelschlüssel und ein Inbus-Multitool. Damit lassen sich etwa platte Reifen, lockere Schrauben oder falsch eingestellte Sättel direkt beheben. Ein QR-Code an der Säule führt zudem zu kurzen Erklärvideos über die Nutzung der Werkzeuge.
„Wir sind stolz, den Radfahrenden im Mittelrheintal diesen Service bieten zu können. Die Radservice-Station ist ein praktisches Angebot, mit dem man sich schnell und einfach selbst helfen kann – ein wichtiger Beitrag für den Radverkehr und den nachhaltigen Tourismus“, betont Schmidt. In diesem Jahr will der ADAC Mittelrhein weitere Stationen in Wissen an der Sieg, Zell und Zeltingen/Rachtig an der Mosel, Herxheim an der Nahe und Rhens am Rhein eröffnen.
Besser ist es aber natürlich, wenn es überhaupt nicht erst zur Panne am Zweirad kommt. „Wer im Frühjahr das Fahrrad aus dem Keller holt, sollte vor der ersten Fahrt den technischen Zustand des Drahtesels überprüfen. Aber der Check ist grundsätzlich immer sinnvoll – selbst dann, wenn das Fahrrad auch im Winter regelmäßig bewegt wurde“, sagt Schmidt. Denn Bremsbeläge können verschleißen, die Kette von Streusalz angegriffen und Kontakte und Schrauben locker werden.
